Was Gestalttherapie nicht ist

Der Begriff Gestalttherapie führt immer wieder zu Missverständnissen.

Viele Menschen vermuten zunächst, dass Gestalttherapie etwas mit Gestaltung, Malen oder Kreativität zu tun hat. Tatsächlich stammt der Begriff Gestalt aus der Gestaltpsychologie und nicht aus der Kunst.

Gestalttherapie bedeutet Begegnung

Im Mittelpunkt der Gestalttherapie stehen nicht Deutungen oder fertige Lösungen, sondern die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Erleben.

Sie unterstützt Menschen dabei, Gefühle, Gedanken und Beziehungsmuster wahrzunehmen und neue Erfahrungen im Kontakt mit sich selbst und anderen zu machen.

Körper als Teil des Erlebens

Meine Ausbildung verbindet Gestalttherapie mit körperorientierten und körperpsychotherapeutischen Ansätzen.

Deshalb fließen neben dem Gespräch auch Körperhaltung, Atmung, Bewegung und weitere körperpsychotherapeutische Elemente in meine Arbeit ein. Der Körper wird dabei nicht trainiert oder behandelt, sondern als Teil des eigenen Erlebens verstanden und bewusst in den Prozess einbezogen.

Meine Begleitung

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine eigenen Ressourcen und sein eigenes Tempo mit.

Deshalb verstehe ich Gestalttherapie nicht als festgelegte Methode, sondern als eine Form der Begleitung, in der Bewusstheit, Kontakt und persönliche Entwicklung entstehen können.