Viele Menschen spüren, dass etwas in ihrem Leben nicht ganz passend ist – manchmal als leises Unwohlsein, manchmal als anhaltende innere Anspannung, Zweifel oder das Gefühl, nicht wirklich bei sich selbst anzukommen. Nicht immer lässt sich sofort benennen, worum es genau geht. Oft beginnt Veränderung dort, wo wir uns erlauben, genauer hinzuschauen und dem, was sich zeigt, Raum zu geben.

In meiner körperorientierten gestalttherapeutischen Arbeit begleite ich dich dabei, inneren Prozessen mit Neugier und Respekt zu begegnen. Es geht darum, Wahrnehmung zu vertiefen, neue Erfahrungen zu machen und in Kontakt mit dir selbst zu kommen – in deinem Tempo und auf deine Weise.

Ein Thema, dem ich besondere Aufmerksamkeit schenke, ist Scham. Sie ist weit verbreitet und zeigt sich oft nicht direkt – sondern als Rückzug, innere Anspannung, Selbstzweifel oder das Gefühl, nicht ganz richtig zu sein. Ich verstehe Scham als einen wichtigen Schlüssel, der viele menschliche Erfahrungen beeinflussen kann und dennoch häufig unterschätzt wird. Scham kann sich auf unterschiedliche Lebensbereiche beziehen – etwa auf unseren Körper, unsere Gefühle und Bedürfnisse, unseren Ausdruck im Kontakt mit anderen oder auch auf Themen rund um Sexualität, Intimität und Nähe.

In meiner Arbeit begleite ich dich dabei, den Anteilen zu begegnen, die sich vielleicht lange nicht zeigen durften, und ihnen Raum zu geben. Es geht nicht darum, etwas loszuwerden, sondern eine neue, tragfähige Beziehung zu sich selbst zu entwickeln.

Darüber hinaus begleite ich dich in privaten und beruflichen Lebenskrisen, bei Sinnfragen und in Phasen der Neuorientierung – in einem geschützten und verlässlichen Rahmen.

Du bist bei mir willkommen mit allem, was du mitbringst –
mit all deinen Fragen, Unsicherheiten, Grenzen, Widersprüchen und Ressourcen.

Increase your awareness in the smallest things –
your body, your breath.
Richte deine Aufmerksamkeit auf die kleinen Dinge –
auf deinen Körper, auf deinen Atem.

— Lore Perls