Was Gestalttherapie nicht ist
Gestalttherapie ist keine Kunst- oder Kreativtherapie im klassischen Sinn. Ihr Ursprung liegt in der Gestaltpsychologie.
Eine Gestalt entsteht dort, wo etwas in den Vordergrund tritt – ein Gefühl, ein Bedürfnis oder ein innerer Konflikt – während anderes in den Hintergrund rückt. Wird eine Gestalt unterbrochen, kann sie z.B. als Spannung bestehen bleiben. Gestalttherapie unterstützt dabei, solche Prozesse bewusst wahrzunehmen und im Hier und Jetzt zu vollenden.
Elemente wie Bewegung, Musik oder Tanz können Teil der Arbeit sein – nicht als kreative Leistung, sondern als Zugang zu Wahrnehmung und Ausdruck.
Gestalt & Bewegung bedeutet für mich, Menschen in diesem Prozess aufmerksam, körpernah und im Respekt vor ihrem Tempo zu begleiten.