Über mich
Mein Name ist Lukas Wagner, ich bin 42 Jahre alt und begleite Menschen körperorientiert, gestalttherapeutisch in persönlichen Entwicklungsprozessen und Lebensübergängen.
Scham war über viele Jahre ein prägendes Thema in meinem eigenen Leben. Besonders im Tanz wurde sichtbar, wie herausfordernd es für mich war, mich zu zeigen und sichtbar zu werden. Die intensive Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen und mein eigener Wandel haben meinen persönlichen und beruflichen Weg entscheidend geprägt. Heute ist Tanz für mich zu einer Ressource geworden. Mein Kurs „Tanz mit deiner Scham“ ist Ausdruck dieser Entwicklung – ein Raum, in dem Bewegung, Ausdruck und Begegnung sicher und willkommen sind.
Ich habe eine mehrjährige, DVG-zertifizierte Ausbildung zum körperorientierten Gestaltberater abgeschlossen und befinde mich in der Supervisionsphase meiner Ausbildung zum Gestalttherapeuten. Zuvor habe ich als Meditationskursleiter gearbeitet und zahlreiche Workshops in Contact Improvisation und Argentinischem Tango besucht. Die körperorientierte Arbeit mit Nähe und Distanz, mit emotionaler Resonanz und authentischer Begegnung fließt heute unmittelbar in meine therapeutische Arbeit ein und unterstützt Menschen dabei, ihren eigenen Ausdruck zu finden, Grenzen wahrzunehmen und sich im Kontakt mit anderen neu zu erleben.
Parallel arbeite ich im Qualitätsmanagement. Diese Tätigkeit hat meine Fähigkeit zur strukturierten Wahrnehmung, präzisen Beobachtung und zum systemischen Denken geschärft – Kompetenzen, die auch meine Arbeit mit Menschen tragen. Ich verbinde analytische Klarheit mit empathischer Präsenz und schaffe Räume für persönliche Entwicklung, Kontakt und lebendige Erfahrung.
In meiner Arbeit beschäftige ich mich besonders mit dem Thema Scham, weil sie ein häufig übersehener, aber zentraler Anteil vieler menschlicher Erfahrungen ist. Gleichzeitig müssen Menschen ihr Anliegen nicht als „Scham“ benennen, um bei mir richtig zu sein. Viele kommen mit einem Gefühl von Unwohlsein, innerer Anspannung, Lebenskrisen oder dem Wunsch nach Veränderung – und gemeinsam schauen wir, was sich dahinter zeigt.
Als Vater einer 12-jährigen Tochter und in einer festen Beziehung weiß ich aus eigener Erfahrung, wie bedeutsam Vertrauen, Zugehörigkeit und echte Begegnung sind. In meiner Arbeit ist mir wichtig, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und einen Rahmen zu schaffen, in dem sie sich gesehen, angenommen und begleitet fühlen.
